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Dorn & Breuß


Diese sanfte manuelle Behandlungsmethode wurde nach Dieter Dorn (*13.08.1938) benannt, ein in Lautrach (Allgäu) lebender Sägewerksbetreiber und Landwirt, der eine einzigartige Weise des Wirbelrichtens, wie sie in seiner Allgäuer Heimat Tradition ist, zu einer Methode weiterentwickelt hat, die weit über die Behandlung von Gelenken und der Wirbelsäule hinausgeht.

Es begann für Dieter Dorn vor etwa 30 Jahren mit einem Hexenschuss. Als er einen Baumstamm vorgebeugt anheben wollte, schoss ihm plötzlich ein starker Schmerz in den unteren Rücken, woraufhin er sich nicht mehr schmerzfrei aufrichten konnte. Dieter Dorn suchte einen alten Bauern in der Nähe auf, der damals dafür bekannt war, Wirbel richten zu können. Dieser Bauer, damals 89 Jahre alt, bat ihn, den unteren Rücken etwas frei zu machen, tastete mit den Daumen das Kreuz ab und drückte einige Male an bestimmter Stelle, während Herr Dorn stehend in leicht vorgebeugter Haltung ein Bein vor- und zurückschwingen ließ.

Das Ergebnis verblüffte Dieter Dorn sehr, denn er konnte sich sofort wieder vollständig aufrichten und war fast alle seine Schmerzen los. Auf die Frage, wie der alte Bauer das gemacht habe, erhielt er von ihm zur Antwort, dass er das selber könne! Dies verwunderte Dieter Dorn umso mehr, denn er hatte bis dato keine Ausbildung absolviert oder sich irgendwie mit dem Thema beschäftigt.

Als Dieter dieses Ergebnis zu Hause seiner Frau erzählte, bat sie ihn, sein (bisher unbekanntes) Talent an ihr auszuprobieren. Frau Dorn litt seit vielen Jahren an wiederkehrenden starken Kopfschmerzen. Dieter Dorn behandelte daraufhin die Halswirbelsäule seiner Frau - mit Erfolg!

Das sprach sich rasch herum und so kamen zunehmend Menschen mit Rückenschmerzen und anderen Leiden, um sich von Dieter Dorn behandeln zu lassen. Die meisten waren so zufrieden, dass sein Ruf immer weitere Kreise zog. Möglichkeiten zur Eigenbehandlung, Stabilisierung des Behandlungserfolges und zur Vorbeugung waren Dieter von Anfang an sehr wichtig.

Eines Tages suchte ihn ein Orthopäde auf, Dr. Thomas Hansen, dem diese Art von Behandlung aus Orthopädie und Chirotherapie unbekannt war, aber verblüffend einfach, sanft und sehr wirksam erschien. Zusammen mit Dr. Hansen veranstaltete Dieter Dorn die ersten Seminare, um interessierte Patienten und deren Angehörigen intensiv anzuleiten.

Mit der Zeit kamen auch häufiger interessierte Therapeuten, von denen einige ebenfalls anfingen, die Methode, die schließlich Dorn-Methode genannt wurde, an interessierte Laien und Therapeuten weiterzugeben.

 

Die Dorn-Methode hat folgende Vorzüge:

  •     relativ sanfte Techniken ( vor allem im Vergleich zur klassischen chiropraktischen Manipulation)
  •     Indikationen: fast alle akuten und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates, auch bei den meisten akuten      Traumen und sehr ängstlichen Patienten anwendbar
  •     kaum Kontraindikationen
  •     Techniken können beliebig oft wiederholt werden
  •     Behandler und Patient können oft sofortige Besserung wahrnehmen
  •     leicht zu lernen
  •     Behandlung benötigt nur einen geringen Zeitaufwand
  •     Behandlungsprinzip: sanfte, passive und direkte manuelle Behandlung von Wirbeln, Gelenken und Muskeln
  •     keine oder nur einfache Hilfsmittel sind nötig
  •     Schwerpunkt auf spezielle Eigenübungen zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses und zur Vorbeugung
  •     eigenständige, sofort anwendbare Methode; gut kombinierbar mit anderen Therapien

 

Die Dorn-Methode besteht aus folgenden Teilen, die einzeln oder kombiniert angewandt werden können:

  •     Beinlängenmessung und ggf. -korrektur
  •     Behandlung des Beckens, der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule
  •     Gelenkbehandlung
  •     Eigenübungen